Der Typ Gotha war in der DDR weitverbreitet.Die Bezeichnung wurde abgeleitet vom Hersteller, dem VEB Waggonbau Gotha.
Die eigentlich korrekte Bezeichnung ist (E)T bzw. (E)B in Verbindung mit dem Entwicklungsjahr des Typs, z.B. ET54/EB54 und T57/B57. Das "ET" bzw. "EB" steht hierbei für Einheitstrieb- bzw. -beiwagen. Da aber ab 1957 nur noch Einheitsstraßenbahnwagen produziert wurden, konnte man das "E" weglassen und fortan hießen die Wagen nur noch "T" bzw. "B".
Der Vorgängertyp des T57/B57 war der LOWA-Wagen vom Typ ET54/EB54, gebaut vom VEB Waggonbau Gotha. Dessen Vorgänger war der ET50/EB50 , gebaut vom VEB Lokomotiv- und Waggonbau Werdau.
Der Nachfolgetyp bis zur Verlagerung der Straßenbahnproduktion laut RGW-Beschluß nach Prag war der Typ T2-61/B2-61, Nachfolgetypen: T2-62/B2-62 und T2-62/65 bzw. B2-62/65, der in Prag als T2D/B2D weitergebaut wurde, bis die DDR Tatra-Bahnen vom Typ T3D/B3D, T4D/B4D und später KT4D und T6A2/B6A2 einsetzen konnte.In Zwickau fuhren die Gotha-Bahnen bis zur offiziellen Außerdienststellung am 28.Oktober 1995, an dem der Einsatz der Fahrzeuge mit zwei 3-Wagen-Zügen ihren Abschluß fand. Anschließend wurden die Fahrzeuge verkauft, da es noch Interessenten dafür gab.
So fahren sie heute bei der Kirnitzschtalbahn in Bad Schandau, in Jewpatoria auf der Halbinsel Krim (Ukraine), in Arad in Rumänien.
2 Triebwagen waren in Schöneiche bei Berlin,leider wurden sie inzwischen verschrottet. Nur der Verbleib der nach Prora auf Rügen ins dortige Technikmuseum gelieferten Fahrzeuge konnte nicht mehr geklärt werden.
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